40 Ausbildungsplätze für junge Leute stehen zur Verfügung

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Die Chance! - eine Ausbildung bei Clausen & Bosse in Leck. Diese haben aber jährlich nur wenige Leute, hörten wir bei unserer Betriebserkundung. Bei Clausen & Bosse sind rund 600 Menschen tätig. Davon sind etwa 450 gewerbliche Arbeitnehmer (Industriekaufmann/frau, Techniker, Drucker, Buchbinder, Mechatroniker) und etwa 150 in der Verwaltung.

Allein in der Verwaltung gibt es viele Berufsgruppen. Kalkulation: Ermittelt Preise, Rechnungsabteilung: Schreiben, Verlags-Rechnungen, Marketing: Verkaufsabteilung, Auftrags-Sachbearbeitung: Kunden-/Auftragsbeteuung, Arbeitsvorbereitung: plant Druck- und Bindetermine, Einkauf: kauft Material ein (Farbe, Kleber…), Finanzbuchhaltung, Controlling Personalabteilung, EDV und Telefonzentrale.

Die Ausbildung dauert in allen Berufen drei Jahre außer beim Mechatroniker (dreieinhalb Jahre). Es werden 40 Ausbildungsstellen angeboten. Wer sich beworben hat und positiv überzeugt, wird zu einem Eignungstest eingeladen. Wenn der Eignungstest gut gelaufen ist, kommt eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Nach bestimmten Wartezeiten bekommt man Bescheid, ob man angenommen wird. Es ist nicht entscheidend, welchen Schulabschluss man hat, es kommt drauf an, wie man sich beim Eignungstest und beim eventuell folgenden Vorstellungsgespräch anstellt.

Es gibt keine Garantie, dass man nach der Ausbildung übernommen wird. Es gibt auch die Möglichkeit, ein freiwilliges Praktikum (einzelne Tage) und ein Schulpraktikum (zwei bis drei Wochen) zu machen, aber keine Chance auf einen Ferienjob. Clausen & Bosse ist ein Gesamtherstellungsbetrieb für Bücher und Taschenbücher.

Aus Lehrstellensuche wird Lehrlingssuche – 300 Ausbildungsplätze in Sachsen frei

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Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) rechnet in diesem Jahr mit massiven Problemen auf dem Lehrstellenmarkt. 2009 hätten nach ZDH-Angaben bundesweit bis zu 10.000 Lehrstellen nicht besetzt werden können. In Sachsen sind derzeit rund 300 Lehrstellen frei. Bei einer Konferenz wollen Vertreter aus Wirtschaft und Bildung am Freitag in Leipzig den drohenden Fachkräftemangel diskutieren.

Auf dem Ausbildungsmarkt mangelt es nach Einschätzung des ZDH-Generalsekretärs Holger Schwannecke zum einen an Nachwuchs, zum anderen seien die Schulabgänger oft nicht qualifiziert. So werde aus der Not der Jugendlichen, eine geeignete Lehrstelle zu finden, die Not der Betriebe, geeignete Lehrlinge zu finden.

Der demografische Wandel sei aber nur ein Grund. „Das Problem der Handwerker ist, dass sich oft nicht die Richtigen bewerben“, sagt Frank Wetzel, Sprecher des Sächsischen Handwerktages. „Die Bewerber beherrschen oft die Grundrechenarten nicht“, berichtet Wetzel. Die Betriebe müssten sich daher immer häufiger auf Einstiegsqualifizierungen verlassen oder darauf hoffen, dass Schulabgänger in Maßnahmen nachholen, was sie zuvor verpasst haben.

In Sachsen konnten im vergangenen Jahr laut Handwerkstag rund 760 Lehrstellen nicht besetzt werden. Die Schulabgängerzahlen mit Haupt- oder Realschulabschluss sinken stetig – 2007 gab es noch 26.000 Schulabgänger, 2009 waren es nur noch 16.000. Die immer weniger Bewerber könnten dadurch aus einem immer breiteren Angebot an Lehrstellen wählen. So bleiben vermeintlich „unattraktive“ Berufe unterbesetzt, der Fachkräftemangel verschärft sich.

Insgesamt gibt es in Sachsen mehr als 58.000 Handwerksbetriebe mit insgesamt rund 330.000 Mitarbeitern. Derzeit stünden knapp 300 Lehrstellen zur Verfügung. Vor allem Elektroniker, Sanitär- und Klimatechniker, Hörgeräteakustiker und Gebäudereiniger werden gesucht.

Der Sächsische Handwerkstag nimmt die Veränderungen auf dem Lehrstellenmarkt zum Anlass für einen bildungspolitischen Dialog im Rahmen der mitteldeutschen Handwerksmesse. Im Congress Center Leipzig sollen am Freitag verschiedene Aspekte des Fachkräftemangels diskutiert werden. Die Konferenz „Wirtschaft trifft Schule“ soll von 13 bis 16 Uhr dauern, geladen sind unter anderem Joachim Dirschka, Präsident des Sächsischen Handwerkstages, und Dietmar Mothes, Präsident der Handwerkskammer Chemnitz.

Stadtsparkasse sucht mehr Lehrlinge

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Die Stadtsparkasse erhöht für das kommende Ausbildungsjahr die Zahl ihrer Ausbildungsplätze. 120 junge Menschen können von September an den Beruf des Bankkaufmanns erlernen, das sind zehn mehr als 2009. Die Bank sucht noch Bewerber. Bei guten Leistungen garantiert die Stadtsparkasse die Übernahme in einen festen Job. Darüber hinaus gibt es Fortbildungsmöglichkeiten wie etwa ein berufsbegleitendes Studium. Nähere Informationen zur Ausbildung unter Telefon 089 / 2167 - 6239 oder im Internet unter www.sskm.de.

Freie Lehrstellen bei Chance 2010

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IHK Bildungszentrum bietet 100 Plätze an

Am kommenden Wochenende findet in der Halle-Messe in Bruckdorf die Aus- und Weiterbildungsmesse „Chance 2010“ statt. Zahlreiche Aussteller präsentieren ihre Angebote. Und auch das IHK Bildungszentrum Halle-Dessau ist vor Ort.

Über 100 freie Lehrstellen können sich die Besucher informieren. So will die Kammertochter selbst eine/n Fachinformatiker/-in und zwei Bürokaufleute ausbilden. Über das Projekt „Zukunft PHARMA“ suchen zudem regionale Pharmafirmen 33 Auszubildende. Weitere 64 Ausbildungsplätze stellt die „Betriebliche Ausbildungsinitiative Saale-Unstrut (BASU)“ des IHK Bildungszentrums bereit. Das Spektrum der angebotenen Ausbildungsberufe reicht von Automobilkaufleuten (7 Stellen) über Kfz-Mechatroniker (21 Plätze) bis zum Winzer. Interessierte Jugendliche können sich in Halle 1 am Stand D11 persönlich beraten lassen und sich direkt für eine Lehrstelle bewerben.